Casino Bonus annehmen oder nicht

Casino Bonus annehmen


Juhu, Gratis Geld. Das denken sich die meisten Spieler, wenn sie von ihrem Online Casino einen Bonus angeboten bekommen, oder dieser automatisch auf dem Konto gutgeschrieben wird. Aber erfahrene Spieler wissen, dass es nicht immer im Interesse des Spielers ist einen Bonus anzunehmen. Denn manchmal halst man sich mit dem angenommenen Bonus einfach nur jede Menge Ärger auf. Und dann wäre es besser auf den Bonus zu verzichten. Damit Spieler das erkennen können müssen sie wissen, was für Bedingungen mit dem Bonus verbunden sind. Darauf basierend kann man dann entscheiden, ob die Vorteile oder die Nachteile die mit einem Bonus verbunden sind überwiegen.

Wie schaut so ein Bonus aus?

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Bonusangeboten – meist geht es aber darum, dass man als Spieler Geld einzahlt und das Casino diese Handlung damit belohnt, dass man noch mehr Geld erhält. Gleichzeitig gibt es dann aber auch gewisse Regeln, die einzuhalten sind, um das Bonusgeld nutzen zu können. Und diese Regeln können von sehr spielerfreundlich bis zu extrem spielerunfreundlich gestaltet sein: davon hängt das An- oder Abnehmen eines Bonusses ab.


Ein typischer Bonus für neue Spieler ist etwa 100 Prozent bis zu 200 Euro. Das bedeutet, dass bei der Einzahlung das Casino 100 Prozent bis zu maximal 200 Euro drauf legt – man bekommt also doppelt so viel Geld, wie man einbezahlt hat. In diesem Beispiel würden Sie also bei einer Einzahlung von 150 Euro vom Casino nochmals 150 Euro erhalten und auf Ihrem Konto im Casino würden 300 Euro ergänzt.

Wieso gibt mir das Casino einen Bonus?

Jetzt fragt man sich wahrscheinlich, warum das Online Casino so einen Bonus vergibt. Denn die Casino Manager sind keine Wohltäter sondern verfolgen ein geschäftliches Interesse. Nun – Bonus-Angebote und Freispiele sind ein wichtiges Argument im Kampf um Spieler. Sie sind also ein Marketinginstrument. Und Sie bringen Spieler auch dazu weiter Einzahlungen zu veranlassen. Immerhin hat das Casino einen mathematischen Vorteil gegenüber dem Spieler – das wird via Bonus zumindest ein wenig ausgeglichen.

Das man immer wieder Boni kriegt hängt aber auch damit zusammen, dass das Casino nicht riskieren möchte, dass der Spieler schon nach kurzer Zeit ins nächste Casino wechselt – um dort einen Bonus abzuziehen. Da ist es besser dem Spieler immer wieder Angebote zu machen, so dass er im „eigenen“ Haus bleibt.

Die Bonusbedingungen


Wenn das Online Casino einen derartigen Bonus ganz ohne Bedingungen vergeben würde, dann wäre das ein schlechtes Geschäft für das Casino. Denn dann würden die Spieler im oben genannten Beispiel 150 Euro einzahlen, die 150 Euro vom Casino kassieren und sofort eine Auszahlung vornehmen: das ist nicht im Interesse des Casinos. Aus diesem Grund gibt es Bonusbedingungen. Und die sollte man kennen, ehe man einen Bonus annimmt.

Wieviele Prozent man bekommt, das bewirbt das Casino immer groß – aber welche Bedingungen damit verknüpft sind, das ist viel geheimer.

Am wichtigsten sind die Umsatzbedingungen – sie sagen aus, wie oft ein Bonus umgesetzt werden muss, bis das Geld wirklich dem Spieler gehört. Hier liest man, gerade beim Willkommensbonus, oft von der 35-fachen Summe. Aber manche Casinos nehmen die Summe aus eigenem Geld und Bonusgeld (im Beispiel 300 Euro) – andere nehmen nur das Bonusgeld (150 Euro) als Ausgangspunkt. Letzteres bedeutet für den Spieler dass er nur halb soviel Geld umsetzen muss. Im konkreten Fall 5250 Euro oder 10.500 Euro. So viel muss man nämlich einsetzen, ehe das Geld freigespielt ist!

Und dann kommen weitere Bedingungen. Denn nicht alle Spiele werden gleich gewertet. In der Regel gilt Umsatz an Spielautomaten zu 100 Prozent für den benötigten Bonusumsatz. Blackjack oder Roulette gelten aber manchmal gar nicht, oder nur zu 5 oder 10 Prozent. Wenn Roulette etwa nur zu 10 Prozent angerechnet wird, dann muss im Beispiel mit den 5250 Euro Mindestumsatz plötzlich schon ein 52500 Euro Umsatz gemacht werden: da spielt man dann schon ganz schön lange.

Diese beiden Bedingungen sind die wichtigsten und man sollte sie immer kennen. Es gibt aber noch viel mehr – so hat man manchmal nur eine gewisse Zeit um den Umsatz zu schaffen. Richtig fies ist eine andere Regelung – wenn man Spiele, die zu Null Prozent Umsatz für die Bonusbedingungen beitragen, komplett verbietet – wenn dann der Spieler doch beispielsweise Blackjack spielt, behält sich das Casino vor, allfällig erzielte Gewinne nicht auszubezahlen. Das geschieht in der Praxis kaum – aber alleine, dass es Casinos gibt, die das rein schreiben, ist eine Frechheit.

Und das Freispielen des Bonus startet auch nicht immer gleich. Manche Casinos starten damit erst, wenn man die komplette selbst einbezahlte Summe verloren hat. Man spielt also erst immer mit dem eigenen Geld und erst dann mit dem Casino Geld, wenn das andere Geld verloren wurde.

Wann gehört mir das Geld?


Solange man am Freispielen eines Bonus ist, ist das Geld normalerweise gesperrt. Wenn man dann eine Auszahlung vornehmen möchte, dann geht es meistens nur das eigene Geld auszuzahlen – und beim Auszahlen verfällt der Bonus. Das kann aber auch von Vorteil sein – Casinos, bei denen man erst mit dem Bonus spielt, wenn man das eigene Geld komplett verloren hat, sind meist beim Auszahlen sehr kulant. Wenn man vorab viel Geld gewinnt, dann macht es da Sinn den Bonus einfach verfallen zu lassen und sich den Gewinn ausbezahlen zu lassen.

Casinos die Bonusgeld und Spielergeld weniger strikt trennen, sind hingegen beim Auszahlen vor dem Freispielen meist sehr streng. Denn die Umsatzbedingungen sollen ja verhindern, dass man „zu wenig“ spielt und so dem Casino die Chance nimmt, das Bonusgeld zurückzuholen.

Bonus annehmen – ja oder nein?

Wenn man Bonusgeld in Anspruch nimmt, dann sollte man wissen, mit welchen Einschränkungen das verbunden ist. Erst dann kann man eine gute Entscheidung treffen. In der Regel lohnen sich Boni für Automatenspieler immer ziemlich gut. Roulette oder Blackjack Spieler sollten hingegen genau aufpassen, denn wenn das eigene Spiel gar nicht zählt, dann macht es keinen Sinn den Bonus anzunehmen – außer man ist bereit, auch mal was anderes zu spielen.


Und Bonusangebote, die mit sehr strengen Auflagen verbunden sind, sollte man nur annehmen, wenn man sicher ist, dass man das auch schafft (zeitlich, Umsatz oder auch gesperrte Spiele).

Viele Casinos vergeben Boni automatisch. Aber mit einer Mail an den Kundendienst kann das in der Regel verhindert oder rückgängig gemacht werden.

Wir haben jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass die meisten sehr guten Online Casinos auch über faire Bonusbedingungen verfügen. Es sind eigentlich eher die Casinos, mit denen man auch sonst Ärger hat, die hier sehr streng sind. Deshalb sind die Bonusbedingungen für uns auch ein wichtiges Bewertungskriterium: und dazu erklären wir in unseren Casino Tests auch immer die wichtigsten (oder eben auch ungewöhnliche) Bonusbedingungen.

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