Online Casino Wahrscheinlichkeiten kurz erklärt

Online Casino WahrscheinlichkeitenWir kennen alle die alte Weisheit: Das Haus gewinnt immer. Darum sind ja auch Online Casinos ein gutes Geschäft für den Betreiber. Denn das Klischee hat einen wahren Kern: dank des mathematischen Hausvorteils, macht das Casino immer ein Geschäft.

Das ist aber auch etwas verallgemeinernd, denn es bedeutet nicht, dass der Spieler nicht gewinnen kann. Er braucht aber Glück – deshalb nennen sich die Casino Spiele ja auch Glücksspiele. Denn der Glücksfaktor sorgt dafür, dass einzelne Spieler gegen die Wahrscheinlichkeit bestehen können und so schöne Gewinne einstreichen können.

Das hat viele Konsequenzen: so erklärt die Wahrscheinlichkeit warum das Casino eben nicht betrügen muss, was ja immer wieder in den Raum gestellt wird. Und es erklärt auch, warum der Spieler nicht auf verlorenen Posten steht: denn wenn er nur ein bisschen besser abschneidet, als es die Wahrscheinlichkeit besagt, dann gewinnt er. Wie leicht das ist, hängt nun wiederum davon ab, wie groß der mathematische Vorteil des Hauses ist. Den nennt man „Hausvorteil“, „Gewinnwahrscheinlichkeit“, „Auszahlungsquote“ oder auch gerne englisch „House Edge“.

Als Spieler solllte man wissen, wie groß die Auszahlungsquote bei einem Spiel ist: denn je höher diese ausfällt, desto besser die Chancen mit einem Gewinn nach Hause zu gehen. Ein Beispiel für eine sehr schlechte Gewinnwahrscheinlichkeit ist das staatliche Lotto. Die Monopolisten in den einzelnen Ländern schütten hier meist nur etwa 50 Prozent der eingenommenen Gelder aus. Trotzdem lieben die Menschen Lotto, denn wenn man einen großen Gewinn erzielt, dann ist man ein gemachter Mann. Dabei vergessen wir gerne, dass wir bei jeder Lotto-Ziehung im Schnitt die Hälfte des eingesetzten Geldes verlieren werden. Der Traum vom großen Geld überdeckt diesen rationalen Gedanken.

Bei den Spielen im Online Casino sind die Chancen dagegen weit besser. Wie gut und wie sich das auswirkt möchten wir anhand der beliebtesten Spiele erklären. Und es wird auch Überraschungen geben – denn es gibt durchaus Spiele, bei denen man auch positive Gewinnerwartungen erzielen kann.

Poker – Wahrscheinlichkeiten kennen hilft beim Bluffen

Pokerhände Hierachie

Pokerhände Wahrscheinlichkeiten

Anders als beim Online Slot, Roulette oder Blackjack spielt man beim beim Poker gegen andere Menschen. Das heißt, dass hier nicht zwangsläufig die beste Hand gewinnt, sondern unter Umständen der Spieler, der die anderen überzeugt, dass er bessere Karten besitzt. Wenn Sie gut bluffen können, haben Sie wirklich “die besseren Karten”.

Sie müssen kein Mathematiker sein, um die Wahrscheinlichkeitsrechnung beim Spielen einzubeziehen. Wie sie beispielsweise in unserer Pokerhand-Wahrscheinlichkeiten Infografik sehen, gibt es eine Chance von rund 42 Prozent, dass ein Spieler ein Paar in der Hand hält. Wenn Sie also nur eine hohe Karte in der Hand halten, sollten Sie schon gut bluffen, um damit zu gewinnen. Wenn noch mehrere Spieler im Rennen sind, steigt das Risiko, dass einer der Gegner ein Paar hat – und damit ist die Chance auch größer, dass einer der Spieler Ihnen den Bluff beim Poker spielen nicht abnimmt.

Die Chancen auf ein besseres Blatt nehmen indes rapide ab: Ein Paar – und besonders ein hohes – ist nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung schon ein recht gutes Blatt. Damit lässt sich schon sehr gut Bluffen, zumal die Chance, dass der Gegner bessere Karten hat, unter sechs Prozent liegt.

Täuschen Sie Ihre Gegner aber nicht zu häufig: Irgendwann glaubt man Ihnen nicht mehr. Mehr Tipps und Infos findet Ihr bei den Poker-Regeln.

Blackjack – Können zahlt sich aus

Ganz anders schaut der Fall beim Blackjack aus. Hier entscheidet das Können des Spielers sehr stark über den Ausgang. Denn wer das Spiel perfekt spielt, der hat eine fast komplett faire Chance. Es geht sogar weiter. Viele Casinos bieten besonders „lockere“ Regeln an, die die Chancen der Spieler erhöhen. Dazu gehört das „Splitten wann immer man mag“, die Möglichkeit eines Surrenders (also Hand aufgeben und halben Einsatz behalten) oder auch das Double Down when Splitting – hier kann man verdoppeln, wenn man die Hand teilt (und dann zwei Hände spielt). Diese Optionen ermöglichen es Spielern, die sehr gut sind, Blackjack mit einer positiven Gewinnerwartung zu spielen: statt der Bank hat nun der Spieler einen Vorteil.

Da fragt man sich natürlich, warum das Casino einen derartigen Deal zulässt. Hier geht es darum, dass die meisten Menschen ihre Fähigkeiten überschätzen. Deshalb spielen sie diese Varianten, die aber auch mehr Raum für Fehler zulassen. Und verlieren Geld – das Casino riskiert also an ein paar sehr gute Spieler Geld zu verlieren, um von guten, aber eben nicht perfekten Spielern, höhere Gewinne zu holen.

Mit einer guten Basis-Strategie (die man im Internet bekommt) kann aber jeder Spieler eine Gewinnerwartung von über 98 Prozent erwarten. Das macht Blackjack ja auch so reizvoll. 

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Die Gewinnchancen beim Roulette

Ein perfektes Beispiel um Gewinnwahrscheinlichkeiten zu zeigen ist das Roulette. Denn hier ist der „Hausvorteil“ klar ersichtlich. Er wird durch die grüne Null im Kessel repräsentiert.

Beim französischen und europäischen Roulette befinden sich im Kessel die Zahlen 1 bis 36 und eine grüne Null: insgesamt also 37 Zahlen. Im Prinzip wettet man nun darauf, welche Zahl kommt. Oder welche Eigenschaften diese Zahl besitzt (Schwarz oder Rot, im oberen oder unteren Drittel, in welcher Reihe am Setzfeld). Die Auszahlungsquote auf jede Zahl orientiert sich an der Gewinnwahrscheinlichkeit. Allerdings nicht Ganz. Denn bei der Auszahlung tut das Haus so, als ob es die grüne Null nicht gäbe. Deshalb erhält man, wenn man die richtige Zahl getippt hat, nicht den Einsatz 37-fach zurück, sondern nur 36-fach.

Und das gilt auch bei Wetten auf Schwarz oder Rot, die ja besonders beliebt sind: hier bekommt man den Einsatz doppelt zurück: das es auch eine Zahl gibt, die keine der beiden Eigenschaften hat, wird nicht berücksichtigt. Deshalb ist die Auszahlungsquote beim Europäischen Roulette 97,3 Prozent. Der Hausvorteil beträgt also 2,7 Prozent. Das bedeutet, dass man, mathematisch, bei einem Einsatz von 100 Euro im Schnitt 97,3 Euro gewinnt.

Roulette zeigt aber auch, wie eine kleine Regeländerung die Chancen sehr stark verändern kann. Denn beim amerikanischen Roulette gibt es nicht nur eine Grüne Null, sondern auch eine grüne Doppelnull. Beide werden aber für die Auszahlung ignoriert. Hier liegt der Hausvorteil bei 5,4 Prozent. Bei einem Einsatz von 100 Euro gewinnt man nur mehr 94,60 Euro.

Umgekehrt ist es beim französischen Roulette. Hier gibt es Zusatzregeln für die Einfachen Chancen (also Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade und 1-18 oder 19-36). Diese sorgen dafür, dass man bei diesen Wetten bessere Chancen hat: der Hausvorteil sinkt auf 1,35 Prozent und man kann mit einem Gewinn von 98,65 Euro bei einem Einsatz von 100 Euro rechnen.

Um zu gewinnen, muss man besser abschneiden als die Wahrscheinlichkeit. Aber wie viel besser hängt stark von der gewählten Variante ab. 

Spielautomaten – tolle Gewinnerwartung, hohes Risiko

Spielautomaten haben einen üblen Ruf: der Name „Einarmiger Bandit“ sagt alles. Denn viele Spieler denken, dass man hier besonders schlechte Chancen

hat. Das ist aber falsch. Denn die Ausschüttungsquoten bei Online Slots liegen meist über 97 Prozent, oft sogar bei 99 Prozent. Man hat also super Chancen. Das Problem ist, dass man hier sehr schnell spielen kann – und dann summiert sich auch ein kleiner Hausvorteil.

Aber es gibt sogar bei den Spielautomaten Momente, bei denen man das Spiel schlagen kann – also auch mathematisch, bessere Chancen als die Bank hat. Das gibt es wenn ein progressiver Jackpot besonders groß wird. Das Problem ist, dass ein Spieler so viel gewinnt, dass er das Minus der anderen Spieler mehr als ausgleicht – was ein wenig an das Lotto erinnert, bei dem der Staat die Hälfte kassiert, aber eben auch regelmässig Millionäre gemacht werden. Hier ist auch der notwendige Glücksfaktor besonders klar erkenntlich.

Technischer Hintergrund – der Zufallsgenerator

Online Casinos wissen genau wie gut die Chancen bei den einzelnen Spiele sind. Denn diese werden über Millionen Spiele immer genauer abgebildet. Diese Zahlen kann man oft einsehen – und so erfahren, welche Spiele wie „fair“ sind.

Damit das Ganze auch funktioniert ist die Basis jedes Online Casinos der Zufallsgenerator, der dafür sorgt, dass jedes Spiel auch wirklich zufällig ist. Diese werden nicht nur von den Casinos, sondern auch von den Staaten, die eine Glücksspiellizenz vergeben, sowie unabhängigen Experten (etwa eCOGRA) überprüft. Glücksspiel ist also kontrolliert und fair – nur halt eben mit einem vorgesehen kleinen Vorteil für die Bank: denn müssen Sie mit Hilfe von Fortuna überwinden und schon klingelt es in ihrer Kasse.

 

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